Unsere Leidenschaft – Our Heartbeat

Anlässlich unseres 150-jährigen Jubiläums haben wir faszinierende Continental Heartbeat Stories gesammelt.

Mobilität lässt unsere Herzen höherschlagen – und das schon seit 150 Jahren. Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende und damit auch unser Continental-Jubiläumsjahr. Wir wollen zurückblicken auf ein ereignisreiches und vor allem bewegendes Jahr. Auch wenn wir in diesen Zeiten nicht gemeinsam feiern konnten, es verbindet uns doch die Leidenschaft für Mobilität. Egal wo wir sind, wir sind immer unterwegs – und zwar jeden Tag aufs Neue! Aus diesem Grund haben wir uns in diesem Jahr anlässlich des 150-jährigen Jubiläums weltweit auf die Suche nach besonderen Geschichten begeben. Mit unseren Heartbeat Stories haben wir Menschen begleitet, die unsere Leidenschaft teilen und leben. Es sind Einblicke in das Leben von Menschen, die mit Continental verbunden sind – auf die verschiedenste Art und Weise.

Generationenwechsel

Wenn Josef Gensler in seinem umgebauten MAN Oldtimer LKW unterwegs ist, freut sich der Rentner jedes Mal aufs Neue, wenn er einen seiner alten LKWs auf der Straße sieht. Der ehemalige Werkstattleiter bei Krenzer Paletten war rund 43 Jahre in seinem Unternehmen beschäftigt und hat seinen Beruf mit Leidenschaft ausgeübt und täglich gelebt. Mobilität bedeutet aber auch, dass es eines Tages Zeit für einen Generationenwechsel ist. „Irgendwann ist es halt so weit. Man muss irgendwann mal loslassen.“, stellt Josef Gensler fest. Ein Generationswechsel bringt Wandel und neue Impulse in eine Firma, bewegt sie und treibt sie weiter voran.

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Krenzer Paletten ist ein besonderes Beispiel für einen langjährigen Kunden von Continental, der im Laufe seiner fast 100-jährigen Geschichte viele Erfolge und Veränderungen erlebt hat. Dabei geht es nicht nur um rein geschäftliche Beziehungen, wie das Beispiel von Josef Gensler zeigt. Wenn Klaus Lederer, Gebietsleiter von Continental im Bereich Commercial Specialty Tires, über seinen Kunden spricht, merkt man schnell – die beiden verbindet über das Geschäftliche hinaus eine Freundschaft. Sie sitzen sich auf zwei Palettenstapeln gegenüber und resümieren über ihre Zusammenarbeit.

Über 25 Jahre haben die beiden gemeinsam immer wieder nach neuen Möglichkeiten gesucht, den vielfältigen Reifen-Anforderungen des Holzpaletten Herstellers Krenzer Paletten mit innovativen Lösungen zu begegnen. Die letzte große Einführung, die Josef Genser vor seinem Ruhestand begleitet hat, war die Ausstattung eines Baggers aus dem Krenzer Fuhrpark mit den digitalen Kontrollsystemen ContiPressureCheck und ContiConnect zur Messung von Reifenluftdruck und Reifentemperatur. Gensler war sofort von dem neuen System begeistert, auch wenn er sich damit zunächst nicht nur Freunde gemacht hat. Gemeinsam mit Klaus Lederer hat er den Schritt gewagt und der Erfolg gibt ihm recht: „Dadurch erhöht man aber die Lebensdauer vom Reifen und die Firma hat unterm Strich für meine Begriffe mehr Geld.“ Auch wenn er schmunzelnd hinzufügt: „Der einzige Nachteil ist, dass die Conti vielleicht weniger Reifen verkauft.“

Die Heartbeat Story von Josef Gensler und Klaus Lederer zeigt uns, dass sich über eine geschäftliche Beziehung hinaus, eine echte Freundschaft entwickeln kann. Die starke Bindung zwischen Vertrieb und Kunden ist Continental besonders wichtig, denn im Reifengeschäft geht es letztendlich auch um Menschen.

Eine Familiengeschichte

Die zweite Episode unserer Heartbeat Stories zeigt, wie Continental eine Familie und vor allem eine ganze Familiengeschichte prägen kann. Emilia Sá und ihre Familie sitzen gemeinsam an einem reich gedeckten Tisch im Garten inmitten einer idyllischen Kulisse, es wirkt fast wie aus einem Urlaubsvideo. Wir befinden uns in Lousado in Portugal, wo Continental einen wichtigen Standort betreibt: Continental Mabor und Continental ITA. Bereits in der 5. Generation ist die Familie mit dem Unternehmen verbunden - und das bereits seit 134 Jahren. „Familie ist ein und alles! Sie ist das Wichtigste“, sagt Emilia Sá, die seit 1990 bei Continental arbeitet und heute als Executive Assistant tätig ist.

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Ihr Urgroßvater und Großvater waren bereits bei der Gründung des Standortes in Portugal bei, ihr Vater stieß später ebenfalls dazu. Menschen wie sie haben entscheidend zum Erfolg und zur Weiterentwicklung des Unternehmens vor Ort beigetragen, worauf Emilia besonders stolz ist: „Die Werte, die sie mir vermittelt haben, sind die Werte, die sie auch bei Continental lernten und die ganz besondere Lebensphilosophie.“ Aus diesem Grund folgte sie ihrem Vater, ebenso wie ihr Bruder, in das Unternehmen, da für sie die Arbeit bei Continental nicht nur einen guten und sicheren Lebensstandard bedeutet, sondern auch eine Chance für neue Generationen ist.

„Familie ist ein und alles! Sie ist das Wichtigste.“

Emilia Sá, seit 1990 bei Continental
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Mobilität bedeutet Wandel – das zeigt sich auch in Familien. So haben verschiedene Generationen der Familie Sá unterschiedliche Etappen der Unternehmensentwicklung am Standort in Lousado miterlebt und geprägt. Das Werk vor Ort ist heute der größte Produktionsstandort in Portugal, dabei liegt der Fokus auf Spezialreifen für Landwirtschaft, Bau, PKW-Reifen und technische Textilien. Doch die jahrelange Verbundenheit zum Unternehmen bedeutet für die Familie Sá mehr als nur die Beziehung zu einem Arbeitgeber. Es ist eine Verbundenheit, die ihr Leben und ihren Alltag begleitet – selbst über den Ruhestand hinaus. So unternimmt Emilias Vater selbst heute noch jeden seiner Angelausflüge ausgestattet mit seiner Continental-Montur – von der Kappe über die Jacke bis zum Sonnenschirm.

Diese Heartbeat Story zeigt uns, dass ein Unternehmen im Laufe der Zeit eine ganze Familie bewegen und zu einem wichtigen Bestandteil der Identität werden kann. Gemeinsam sind beide Familien, sowohl die Familie Sá als auch die Continental-Familie, gewachsen und haben Erfolge erzielt. „Meine Familie und die Familie Continental sind fast niemals getrennt“, sagt Emilia mit einem Lachen, denn tatsächlich beträgt der Fußweg von ihrem Zuhause zum Standort nur 5 Minuten. Umso glücklicher ist sie, dass auch ihr Sohn bei Continental beschäftigt ist.

Für eine selbstbestimmte Zukunft

In unseren Heartbeat Stories geht es nicht nur um Mitarbeiter und Kunden von Continental, sondern auch um Projekte, die uns am Herzen liegen und die wir unterstützen. Dazu gehört auch das UERÊ Projekt in Brasilien, das Schülerinnen und Schülern die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft bietet. In dieser besonderen Geschichte erhalten wir einen Einblick in die Arbeit von Dr. Yvonne Bezera de Mello, Gründerin des privat finanzierten UERÊ Projektes in Brasilien, die mit ihrer Schule seit 1993 sozial ausgeschlossene Kinder und Jugendliche aus den Favelas von Rio de Janeiro unterstützt und ihnen damit eine Chance gibt, ihre Träume zu verwirklichen. Wie zum Beispiel den Traum der Schülerin Cibelle, deren Leidenschaft die Mode ist. Designerin zu werden ist ihr größter Wunsch, denn: „Es ist eine Sache, die ich immer wollte, das macht mich glücklich“, sagt sie lächelnd, während sie ihre Entwürfe zeigt. Virtuell erhält sie Unterricht von einer Modedesignerin, all das ermöglicht die Arbeit von Yvonne Bezera de Mello. Doch dabei ist ihr bewusst: „Um weitermachen zu können, brauche ich Partner.“ Aus diesem Grund wird das Projekt bereits über mehrere Jahre hinweg von Continental unterstützt. Nicht nur finanziell, sondern auch perspektivisch wollen wir den Absolventinnen und Absolventen eine Chance für ihren weiteren Berufsweg bieten. Daher bieten wir darüber hinaus Praktikums- und Ausbildungsplätze an zwei Standorten in Lateinamerika an.

Gesellschaftliche Verantwortung ist ein wichtiger Bestandteil der Corporate Identity von Continental, als ein internationales Unternehmen mit 560 Standorten in 58 Ländern und Märkten, wollen wir globale Verantwortung übernehmen. Diese Unternehmensphilosophie leben wird Tag für Tag, um einen nachhaltigen Effekt erreichen zu können und zu einer positiven Veränderung beizutragen. Mobilität bedeutet auch, seine Träume zu verfolgen – wie Cibelle, die weiter an ihrem großen Ziel arbeitet: „Ich hoffe, dass ich meinen Träumen folgen kann, dass alles gut geht. Dass mich nichts davon abbringt, meine Träume zu erreichen.“

Um weitermachen zu können,
brauche ich Partner.

Dr. Yvonne Bezera de Mello, Gründerin des privat finanzierten UERÊ Projektes und Partnerin von Continental

Steinige Wege

Unsere nächste Heartbeat Story führt uns von Südamerika in ein kleines Dorf namens Mihăileni in Rumänien. Von dort stammt Dr. Corina Apachite, Leiterin der Abteilung für KI innerhalb von Continental Automotive Technologies. In dem rund 1.000 Einwohner und Einwohnerinnen zählenden Dorf wuchs sie bei ihren Großeltern auf, die Familien vor Ort mussten sich zumeist selbst versorgen und waren auf die Hilfe untereinander angewiesen. Ihre Herkunft hat Corina nachhaltig geprägt, denn die Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung waren damals begrenzt und boten kaum Chancen für eine berufliche Karriere. Doch Fleiß und die Neugier zur Wissenschaft und Technologie trieben sie voran und ließen sie den beeindruckenden Werdegang erreichen, auf den sie nun zurückblicken kann. Ihr unermüdlicher Wille, weiterzukommen und neue Welten zu entdecken führte sie über ein Informatikstudium schließlich zu Continental. Heute - als Leiterin der Abteilung für KI innerhalb von Continental Automotive Technologies - gestaltet sie die Mobilität von morgen entscheidend mit. Dabei liegt ihr Fokus vor allem auf der Forschung zu Künstlicher Intelligenz. Corina sieht dabei die Chance, dass Arbeitskräfte nachhaltig entlastet werden. Ziel soll dabei nicht sein, dass Menschen zu Maschinen werden, sondern dass Menschen nicht mehr wie Maschinen arbeiten müssen. Es geht um die Integration von KI in unsere alltäglichen Arbeitsabläufe, um Prozesse zu vereinfachen und es den Mitarbeitern zu ermöglichen, sich weiterzuentwickeln und effektiv ihre Ziele zu erreichen.

Ihr „Heartbeat“ schlägt vor allem für die Weiterentwicklung von Contadino (ital. Landwirt) - ein kleiner Roboter, der mit entsprechenden Algorithmen Unkraut erkennen und ganz gezielt nur diese Unkrautpflanze mit einem Vernichtungsmittel bespritzen kann. Dabei liegt ihr Teamwork besonders am Herzen, denn Corina hat aus ihrer Vergangenheit gelernt, dass Zusammenhalt ein wichtiger Motor für den Erfolg zur Verwirklichung seiner Träume ist.

Corina zeigt in ihrer Geschichte, dass man seinen Weg gehen muss, egal wie steinig und schwer er manchmal erscheint. Mobilität zeigt sich hier in einem unermüdlichen Willen, voranzukommen und seine Träume zu verwirklichen – und dabei die Welt vielleicht sogar zu einem besseren Ort zu machen.

Weitere Heartbeat Stories finden Sie hier auf unserer Continental-Jubiläums-Webseite.

Die Heartbeat Stories wurden als mehrteilige Videoserie im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums von Continental ins Leben gerufen. Ziel ist, den Mobilitäts-Herzschlag der einzelnen Protagonistinnen und Protagonisten zu vermitteln und weiterzugeben. Auf der Reise über mehrere Kontinente sind Geschichten entstanden, die einen einzigartigen Einblick in das Unternehmen geben. Dabei wird einmal mehr deutlich, dass es die Menschen und ihre Erlebnisse sind, die ein Unternehmen über 150 Jahre prägen und erfolgreich machen – damals wie heute.